Starke und weitläufige Anomalien durch geophysikalische Messungen entdeckt


Geophysikalische Messungen im Plättenkar 2014

Im Projektgebiet Pusterwald, genauer gesagt im Plättenkar, wo wir in den letzten zwei Jahren durch Laboranalysen eine Vielzahl von hervorragenden Gehalten von bis zu 85,2g/t Gold (Au) in den Gesteinsproben nachgewiesen haben, wurden von den Geophysikern Dr. Stoll (Messtechnikfirma MGT aus Deutschland) und Dr. Gurk (Universität Köln) im Juni und August 2014 geophysikalische Messungen durchgeführt (siehe Foto).


Dr. Stoll und Dr. Gurk bei Messungen im Gelände

Um die Grenzen der elektrischen Leitfähigkeit und somit alle Störungszonen zu identifizieren, an welchen meist das Erz gebunden ist, haben wir VLF (Very Low Frequency) als geeignete Messmethode ausgewählt und um alle Bereiche mit hohen magnetischen Werten zu erfassen, Geomagnetik. Diese Messmethode erscheint uns deshalb als sehr aufschlussreich, da laut den vorangegangenen geologischen Untersuchungen mittels Erzmikroskop, das Gold im Plättenkar neben dem Arsenkies vor allem an den Magnetkies oder Pyrrhotin gebunden ist, der sehr hohe magnetische Messwerte liefert. Solche hohen magnetischen Anomalien haben wir in mehreren Bereichen vom Plättenkar identifizieren können und durch die VLF-Messmethode zeichnen sich auch recht deutlich mehrere Störungszonen ab, die für uns zusammen mit den überaus starken Magnetanomalien ein sehr höffiges Gebiet für unsere weiterführenden Explorationsarbeiten, insbesondere für Diamantkernbohrungen, darstellen.


Dr. Gurk bei RMT-Messungen

Eine weitere, sehr wertvolle Messmethode, die zur Anwendung gelangte, stellt das RMT-Verfahren (Radiomagnetotellurik) dar, durch das es uns gelungen ist, die stark-leitfähigen Zonen im Untergrund genauer zu lokalisieren. Bei guter Wetterlage ist im Oktober geplant, nebem IP (Induzierte Polarisation) noch zusätzliche RMT-Messungen durchzuführen, die uns einen wiederum detaillierteren Aufschluss zu den bereits sehr wertvollen und vielversprechenden Messergebnissen liefern sollen. Weiters werden wir im Bereich der stärksten Anomalien versuchen, Gesteinsproben zu entnehmen, um als Vorstufe zu den geplanten Tiefenbohrungen weitere Analysen auf vor allem Goldgehalte im ALS/OMAC-Labor durchführen zu lassen.

Uni-Graz Studienarbeit über die Goldvererzungen im Raum Pusterwald


Dr. Vielreicher mit Professoren und Student der Uni Graz

Im Mai diesen Jahres ist ein Student der UNI-Graz mit dem Ersuchen an uns herangetreten, eine Studienarbeit über die Goldvererzung im Plättenkargebiet machen zu dürfen, welchem wir als Inhaber der Freischurflizenzen wohlwollend zugestimmt haben. Ein erstes Treffen mit zwei Professoren und einem Studenten der Universität Graz hat bereits im Juli stattgefunden, bei dem wir dann gemeinsam ins Plättenkar hochgefahren sind und dort eine Begehung samt Entnahme von zahlreichen Gesteinsproben zur eingehenden Analyse durchgeführt haben (siehe Bild). Ein weiteres Treffen soll im Oktober stattfinden und die Ergebnisse aller im Zuge der Studienarbeit durchgeführten Analysen und Auswertungen sollen uns dann vorgelegt werden. Diese wertvollen Untersuchungen sollen uns u. a. Aufschluss über die geochemische Zusammensetzung und Entstehung der Goldvererzung samt Nebengestein bringen.

Als PDF laden (ca. 6 MB):
Abschlußbericht der geophysikalischen Messungen 2014

Juli 2014

 

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